Trekking E-Bikes – elektrisch auf Tour

Wer bei Elektrofahrrädern einen Kompromiss ohne Nachteile sucht, ist hier genau richtig: Sportlicher als ein City-Bike und komfortabler als ein Mountainbike, vereint ein Trekking-Rad viele wichtige Komponenten. Diese Vielseitigkeit erlaubt es, dieses Fahrrad sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für längere Touren in teils unbefestigtem Terrain in der Natur zu nutzen. Die elektronische Unterstützung und die leistungsstarken Akkus sorgen für ein schnelles Vorankommen, aber auch für genug extra Kilometer, um eine ausgiebige Tour bestreiten zu können. Ab etwa 1.800 Euro finden sich hier robuste Fahrräder, die aufgrund der hochwertigen Einzelteile wartungsarme Allzweckwaffen sind.

Trekking E-Bikes sind für den Straßenverkehr sicher ausgerüstet durch eine umfangreiche Ausstattung, die integrierte Lichtanlagen, Schutzbleche und Gepäckträger beinhaltet. Viele Markenmodelle bieten Scheibenbremsen, die im Vergleich zu ihren mechanischen Pendants bessere Bremseigenschaften anbieten und dadurch auch auf unebenen Wegen genug Halt bieten. Ein anderes wichtiges Augenmerk gilt auch der Gangschaltung. Die meisten Elektro Trekking Modelle sind in diesem Bereich von führenden Marken wie Shimano ausgestattet. Mindestens neun Gänge sind ein Muss, um bei Geländetouren in der Natur den sportlichen Allroundcharakter gewährleisten zu können.

Perfekte Anatomie für Stadt und ausgiebige Touren

Für die Motoren der Trekking E-Bikes gilt es in Qualität zu investieren. Die starken Motoren von marktführenden Marken wie Bosch, Yamaha oder Brose sind wartungsärmer, leistungsstärker und unterstützen das Fahren intuitiv je nach befahrenem Terrain, womit sie sich von NoName-Varianten abheben. Bei den verschiedenen Antriebsformen eines elektrischen Trekking-Fahrrades gilt es zwischen Frontantrieb, Mittelmotor und Heckantrieb zu unterscheiden. Frontantriebe sind nahezu ausgestorben bei Trekking-E-Bikes führender Marken, während Mittelmotoren und Heckantriebe große Anwendung finden.

Sowohl Mittelmotoren als auch Heckantriebe kosten viel im Einbau, aber gerade der Mittelmotor überzeugt in dieser Kategorie von E-Bike durch seine leise Antriebsweise mit hohem Wirkungsgrad. Da die Antriebseinheit bei Mittelmotoren direkt hinter dem Tretlager des Trekking E-Bikes angebracht ist, ist eine bessere Gewichtsverteilung möglich und dadurch ein angenehmeres Fahrgefühl. Heckantriebe können Energie durch Rekuperation zurückgewinnen und sind somit ideal für lange Touren. Zudem bieten Heckantriebe bei Trekking E-Bikes eine sportlichere Fahrweise, erschweren aber den Hinterradausbau. Die verbauten Akkus im Segment der Trekking E-Bikes sind meist die leistungsstärksten der jeweiligen Anbieter und bieten Reichweiten aufwärts von 100km.

Vielseitigkeit durch robuste Rahmen

Die stabilen Rahmen von Trekking Elektro-Rädern bestehen meistens aus dem Leichtmetall Aluminium, wobei im höheren Preissegment auch Carbon Verwendung findet. Da das Anheften von Satteltaschen bei längeren Trekkingtouren beliebt ist, halten die gängigsten Rahmen von Trekking-E-Bikes mühelos Gewichte bis 150kg aus. In der Kategorie der XXL-E-Bikes werden Fahrräder mit höheren möglichen Gesamtgewichten angeboten.

E-Trekkingräder werden zudem in verschiedenen Rahmenformen angeboten, die sich hauptsächlich in der Einstiegshöhe unterscheiden. Diamantrahmen besitzen ein hohes und gerades Oberrohr und werden meist als Herrenräder angeboten, während Trapez-Rahmen einen etwas tieferen Einstieg bieten und daher oft als Unisexmodelle ausgewiesen sind. Wave-Rahmen bzw. die ihnen verwandten Tiefeinsteigermodelle bieten den tiefsten Einstieg und damit den größten Komfort zum Beispiel für Senioren. Diese Vielseitigkeit in den angebotenen Rahmenformen der einzelnen Modelle verstärkt die Allroundfähigkeit der elektrischen Trekking-Räder.